Qualitätssicherung

Qualitätsmanagement nach EFQM

Kernstück jeglicher Qualitätssicherung bzw. –steigerung am Gymnasium Kirchheim ist das EFQM-Qualitätsmanagement-Modell und die im Rahmen dieser Selbstbewertung implizit erforderlichen Evaluationen diverser Art (alljährliche Schülerbefragung seit 2001, Eltern- und Mitarbeiterbefragung in regelmäßiger Taktung etc.). Seit November 2000 haben wir mit Hilfe dieses Modells die Schule in Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern der Schulfamilie und unter der fachmännischen Begleitung von Kotter-Consulting gemeinsam weiter entwickelt.

Die Selbstbewertung erfolgt nach standardisierten Schritten und wird im Turnus von vier Jahren nach 2001, 2005, 2009 und 2013 im Jahr 2017 zum fünften Mal durchgeführt:

Qualitätszirkel nach EFQM

 

  • solide und umfassende Ist-Stand-Analyse (Kursbücher 2001, 2005, 2009/10)
  • Indentifikation von Stärken und Schwächen der Schule
  • Festlegen gemeinsamer Ziele und entsprechender Verbesserungsmaßnahmen
  • Priorisierung der Ziele und Verbesserungsmaßnahmenn
  • weitestgehende Umsetzung

 

Alle Schritte in der internen Schulentwicklung sind detailliert dokumentiert; sie wurden der Schulgemeinschaft und der interessierten Öffentlichkeit in verschiedenster Weise kommuniziert und präsentiert und sie wurden in vielfacher Form regelmäßig evaluiert. Die Evaluationsinstrumente, ihre Durchführung und die Auswertungen wurden dabei über die Jahre deutlich professionalisiert.

Rolle von Zielvereinbarungen

Fachinterne und fächerübergreifende Zielvereinbarungen haben bereits eine längere Tradition am Gymnasium Kirchheim, sie haben allerdings erst im Rahmen von Modus21 vielfach die ihnen entsprechende hohe Wertigkeit erhalten. Vor allem in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen gibt es hier sehr weitgehende und höchst konkrete Vereinbarungen. Auf ihre entsprechende Umsetzung wird großer Wert gelegt. Auch bezüglich sogenannter methodischer Zielvereinbarungen besteht hohes Einverständnis, es ist aber noch nicht entsprechend verschriftlicht. Die hohe Bedeutung fächerübergreifender Zielvereinbarungen für das Gymnasium Kirchheim lässt sich z. B. an der Konzeptionierung und Gestaltung der Projekttage am Schuljahresende und vor allem auch an allen unseren im Konsens entwickelten pädagogisch-erzieherischen Konzepten ablesen. Gelbe Karten, Verweisregelung, Auszeitkonzept und die Schulvereinbarung sind hier als schulübergreifende Zielvereinbarungen zu verstehen. Ein ähnlicher Standard soll durch das Methodencurriculum im Hinblick auf die Methoden- und Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler erreicht werden. Hilfreich bei der Findung und Umsetzung aller fachinterner und fächerübergreifender Konsense sind der EFQM-Prozess, das jährlich zweimal stattfindende Treffen aller Fachbetreuer, der „Runde Tisch“ sowie das Teamverständnis vieler Lehrkräfte, das durch entsprechende Stundenplanvorgaben wenn immer möglich organisatorisch unterstützt wird.

Umgang mit Vergleichsarbeiten

Die Ergebnisse von Vergleichsarbeiten werden in den zuständigen Jahrgangsstufenteams und den Fachschaften entsprechend aufbereitet und vor allem in den Fachsitzungen intensiv diskutiert. Erkenntnisse fließen in die Konzeption und Weiterentwicklung schulintern durchgeführter Grundwissenstandards ein. Konstruktives Feedback zur Weiterentwicklung der Vergleichsarbeiten an das Ministerium sind erfolgt.