Start Your Digital Future

Start Your Digital Future – Zwei GyKi-Schüler starten ihre Digitalwirtschaftskarriere

Mit mehr als 2 Millionen Zuschauenden ist die VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ ein echter Erfolgsgarant am Montagabend. Nicht nur dort werden junge Gründerideen den ganz Großen der Wirtschaft vorgestellt. Wir, Paul Deisenrieder (Q12) und Tom Faßhauer (Q11), nahmen an dem Projekt „Start Your Digital Future“ teil und entwickelten dort in kleinen Projektteams mit rund 15 anderen Jugendlichen aus München und Umgebung digitale Produkte, die auf Problemstellungen aus dem digitalen Alltag basieren. So entstanden Projekte, die sich um die Themen Schule, IT-Sicherheit, Landwirtschaft, soziale Kontakte und das Fahrrad drehen.

Doch mal ganz von vorne: Bereits im April leitete die Oberstufenkoordination das Projekt, welches von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft finanziert und von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft umgesetzt wurde, an alle Schüler:innen der damaligen 10. Und 11. Klassen weiter. Am 3. Juli ging es dann mit dem digitalen Auftaktlabor los, das sie SDW live aus Berlin veranstaltete. Dort wurde zunächst das Projekt im Detail vorgestellt. Auch in die Methodik des Design Thinkings wurden wir hier bereits eingeführt. Ebenfalls wurden erste Themenfelder gesammelt, mit denen dann die Gruppen eingeteilt wurden.

Wenige Tage später, am 8. Juli fand das nächste Treffen mit allen Gruppen statt. Diesmal ging es nicht nur darum, die Gruppen endgültig einzuteilen, sondern auch um ein tieferes Verständnis der Zielgruppenanalyse. Mit diesen beiden Workshops starteten wir dann unsere Produktentwicklung unter der Betreuung von Coaches aus der Digitalwirtschaft.

In den Sommerferien fanden neben den kleineren Gruppentreffen auch Workshops rund um die Themen Coding sowie Agiles Projektmanagement statt. Die ersten Ergebnisse aller Gruppen durften wir dann endlich beim ersten Präsenz-Treffen am 23. September im Impact Hub sehen. Aus den ersten Grundideen sind tatsächlich schon nach zwei Monaten erste Produktansätze entstanden.

Für alle Interessierte fanden dann im Oktober Workshops rund um die Themen 3D-Druck und Lasercutter statt, die vor allem für die Gruppen, die mit Hardware arbeiteten, sehr hilfreich waren.

Zwei Wochen später, am 6. November, fand dann der sehnlich erwartete Super-Sprint-Saturday statt, den alle Gruppen mehrere Stunden lang im Mates am Isartor mit hochkonzentrierter Arbeit verbrachten. Pauls Gruppe nutzte die Zeit, um Fotos und Videos von München für ihr digitales Jugendstadtportal zu machen.

Genau einen Monat später am Nikolaustag war der Abschlusstag des Projekts in München. Aufgrund der vierten Coronawelle mussten wir diesen leider online stattfinden lassen.  Nicht nur das komplette Organisationsteam der Stiftung war dabei, auch Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, und Dr. Arndt Schnöring, Generalsekretär der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, waren “vor Ort”. Aber nicht nur wir haben, bzw. werden von diesem großartigen Projekt profitieren: Durch die Anwesenheit von Mitarbeitenden des Kultusministeriums sowie Vertreter:innen vom Netzwerk MINT-EC wird das Projekt hoffentlich weiter ausgebaut werden können. Und das wird wahrscheinlich auch passieren, da alle Anwesenden ihre Bewunderung über unsere Leistung immer wieder zum Ausdruck brachten.

Nach einem halben Jahr SYDF ist die erste Phase der Produktentwicklung vorbei. Der nächste Schritt ist die Produkte “markttauglich” zu machen.  Doch, bevor es so weit ist, muss zunächst der rechtliche Kram geklärt werden. Dennoch waren die letzten Monate sehr schön und es war eine klasse Erfahrung gemeinsam Produkte zu entwickeln. Danke dafür an die SDW und die VBW für dieses megatolle Projekt.

Paul Deisenrieder (Q12) und Tom Faßhauer (Q11)

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