Deutsche Schachschule

Am Freitag den 25.09.2020 war es so weit ... die seit Mai (coronabedingt verschobene) Preisverleihung zur Deutschen Schachschule konnte endlich stattfinden!

Die Vorlaufzeit war mit ca. 1,5 Wochen nicht zu großzügig bemessen, aber das P-Seminar GyKi-Chess meisterte seine erste große Prüfung mit Bravour...

... und am Freitagmorgen um Halbzehn sah unsere Turnhalle dann auch sehr professionell und (in einem schachlichen Sinne) feierlich aus!

Nach einer kurzen Anmoderation folgte eine muntere Rede von Herrn Wermuth, der wiederum an Herbert Vanvolsem (den 2. Bürgermeister von Feldkirchen) übergab.

Dessen Rede bezog sich unter anderem auf die Trierer Studie* zur positiven Wirksamkeit von Schachunterricht und enthielt damit ein Redenelement das von allen Schachlehrern und -spielern natürlich immer gern gesehen wird!

Anschließend vollzog sich der Übergang von der (lokalen) Prominenz zum schachspezifischeren Teil der Rednerfraktion, die mit Matthias Naumann** und Helge Frowein (Deutscher Schulschachreferent aus Garching) eloquent besetzt war.

Ein großes Lob an dieser Stelle an die anwesenden Schüler, die trotz einer nicht (ganz) kurzen Gesamtredenzeit vorbildlich ruhig waren und auch die "feierliche Übergabe"*** der Schachschulplakette noch geduldig abwarteten ... bevor endlich das Simultan beginnen konnte:

72 Schüler, Eltern, Lehrer und Vereinsspieler spielten an jeweils 24 Brettern gegen FM Lars Goldbeck, WIM Jana Schneider und Cédric Oberhofer (Details siehe hier).

Wir wehrten uns mit allen Kräften und holten nach ca. 270 min immerhin ein 3:69 heraus. Gar nicht so übel ;-)

Auch wenn bei einem Simultan jeder Schachspieler seine eigene kleine Geschichte erlebt - die üblicherweise erzählenswert ist - möchte ich an dieser Stelle nur auf ein paar herausragende Begebenheiten hinweisen:

Arthur Krumm (Q11) holte für uns den einzigen ganzen Punkt (gegen Jana Schneider).

Johanna Manhes (Q11) holte (ebenfalls gegen Jana) den ersten halben Punkt in der Geschichte der GyKi-Simultanserie, der jemals von einer Spielerin errungen wurde.

David Mehlhorn (Q11) nahm Lars Goldbeck (diesmal) "nur" einen halben Punkt ab.

Paul Hix stürzte sich als einziger Vater (furchtlos) ins Geschehen und hielt gegen Cédric Oberhofer am längsten durch.

Das Lehrerkollegium wurde durch Marco Keller und Holger Heidemann vertreten, die sich lange Zeit tapfer gegen Lars behaupten konnten.

Jüngster Teilnehmer und einziger Fünftklässler im GyKi-Aufgebot war Leon Schuster (5B), der gleich mehrere Partien gegen Cédric spielte.

 

Lars war der schnellste der drei Simultanspieler - vermutlich, weil er am meisten Hunger hatte und die Pizzen relativ früh kamen ;-) -, gefolgt von Cédric und Jana.

Last but not least vielen Dank an das Technikteam, mein P-Seminar, Robert Baumann, alle Redner, Elternbeirat und Schachverein (für die finanzielle Unterstützung), die Simultanspieler und unsere Mitspieler (für einen reibungslosen und konfliktfreien Ablauf!), die Zuschauer (für die gemütliche Tribünenatmosphäre) sowie die Sportfachschaft (die den Sportunterricht ohne Turnhalle durchführen musste)!****

Den Homepage-Artikel des Vereins findet man hier.

Mit schachlichen Grüßen

Pierre Tassell

 


* Darüber, dass spätere Studien dieses positive Ergebnis (leider) nicht reprodozieren konnten sei (unauffällig) der Mantel des Schweigens ausgebreitet ;-)
** Der ehemalige 1. Vorsitzender der Schachgemeinschaft Aschheim/Feldkirchen/Kirchheim (bis zum Juli 2020) und "Chef des Anfängerlehrgangs" (in den letzten drei Jahren) bei uns am GyKi. Nunmehr ist er aufgrund des "Enkelmanagements" von dieser ehrenwerten Aufgaben - zumindest temporär ;) - befreit.
*** Da die Plakette leider noch nicht angekommen war, konnte man nur Herrn Wermuth, Matthias Naumann, Andreas Schwarz (der neue 1. Vorsitzende der SG AFK), Helge Frowein und mich auf der Bühne bestaunen ;-)
**** Die Aufzählung ist kommutativ ;-)

 

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