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Forscherfahrt nach Berchtesgaden

Vom 13.03.2017 bis 17.03.2017 fand die erste GyKi-Forscherfahrt zum Schülerforschungszentrum (SFZ) Berchtesgaden statt.

Nachdem die 30 Schüler der 6. bis 8. Klasse und ihre zwei Begleitlehrer gut an der Jugendherberge in Berchtesgaden angekommen sind, stand als erste Station der Nationalpark Berchtesgaden auf dem Programm. Vor Ort machte die Gruppe eine Führung zum Thema „Überlebenskünstler im Gebirge“ und konnte bei der Rotwildfütterung vom Aussichtsturm einige Hirsche sehen.

Der nächste Tag startete mit den ersten Workshops am SFZ. Die eine Hälfte der Gruppe stellte in der Werkstatt „Bürstenroboter“ her. Neben handwerklichem Geschick und dem Umgang mit Sägen und Bohrmaschinen war auch ein sicherer Umgang mit dem Lötkolben gefragt, um den Motor und die eingebauten LEDs stabil miteinander zu verbinden. Die andere Hälfte der Gruppe absolvierte währenddessen einen Workshop zum Thema „Robotik“. Hierbei programmierten die Schüler Schritt für Schritt LegoMindstorms-Roboter, so dass diese z. B. vordefinierte Strecken abfahren mussten, wild tanzen sollten oder farbgesteuert bestimmte Bewegungsabläufe durchführen sollten.

Am Nachmittag besuchte die ganze Gruppe das Haus der Berge. Hier war Anfassen ausdrücklich erlaubt, was vor allem die jüngeren Schüler sehr freute. Neben ausgestopften Tieren, konnte man Wissensspiele an Touchscreens spielen, Filme anschauen und jede Menge versteckte Informationen suchen, um mehr über die heimische Flora und Fauna zu erfahren.

Zum Abschluss des Tages besuchte ein Teil der Gruppe noch den Königssee, wobei die hiesige Crepes-Verkäuferin wohl den Umsatz der Woche machte. Der andere Teil der Gruppe besuchte nochmal den Nationalpark. Nicht etwa, um ausgiebig zu wandern, sondern eher um einen verloren gegangenen Schlüssel vom Vortag zu suchen. Zur Freude aller war die Suche erfolgreich!

An den restlichen Tagen wurden weitere Workshops am SFZ durchgeführt.

So durften die Schüler z. B. mit Hilfe eines Grafikprogramms ein Layout für einen eigenen Schlüsselanhänger entwerfen, welcher anschließend mit einem Laser-Cutter graviert und geschnitten wurde.

In einem anderen Kurs wurde „Berchtesgaden mathematisch erfasst“. Mit Meterstab, Seilen, Geodreieck und anderen Utensilien bewaffnet berechneten die Schüler z. B die Wassermenge, die beim Schmelzen des Schneehaufens vor dem SFZ übrig bleibt.

Im Workshop zum Mikroskopieren wurden mit verschiedenen Vergrößerungsgeräten, wie z. B. Stereolupe und Mikroskop diverse Präparate analysiert. Die eindrucksvollsten davon waren wohl die lebenden Würmer, sog. Nematoden, im „Algenschleim“.

Neben der ganzen schweren Arbeit kam natürlich die Freizeit nicht zu kurz. In abendlichen Spielerunden wurde z. B. regelmäßig der größte „Hornochse“ gesucht, die Reaktionsfähigkeit beim „Dobble“ geprüft oder die schauspielerischen und künstlerischen Fähigkeiten beim „Activity“ erforscht.

Alles in allem hat uns die Fahrt super viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Julia Wiesinger und Christian Link

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