Coaching und Lehrermentoren

Mappe zum Projekt 2gether

 

„Wenn man in die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu verdoppeln!“

(Birgit Breuel)

 

Coaching-Projekt
Lehrkraft berät Schülerin

Immer mehr Schüler werden in ihrer Schulzeit mit den unterschiedlichsten Schwierigkeiten konfrontiert. Diese können ganz unterschiedlicher Natur sein, aber alle haben sie eines gemeinsam: Der Schüler kann diese Hürden nicht alleine meistern. Oft sind auch Eltern mit diesen Situationen überfordert. Hat der Schüler in dieser Phase einen neutralen Ansprechpartner, der ihn über einen längeren Zeitraum betreut, ihn ernst nimmt, ihm zuhört und sich Zeit für ihn nimmt, gelingt es dem Schüler leichter diese Probleme zu lösen und auch wieder seinen eigenen Weg selbständig weiter zu gehen. So hat das Team des Sozialen Netzwerks im Schuljahr 2011/12 ein  Coaching- Projekt ins Leben zu rufen, an dem sich eine Vielzahl an Kolleginnen und Kollegen beteiligt, die von einem Gefühl der Fürsorge für die Schülerinnen und Schüler und einem hohen Maße an pädagogischem Idealismus geleitet werden.  Ausgehend von einer wertschätzenden und annehmenden Vertrauensbasis  zwischen Schüler und Coach finden meist wöchentliche Treffen statt, um in Gesprächen Strategien zur Problembewältigung zu finden und Teilziele zu stecken.

2gether-Projekt

Im Schuljahr 2013/14 wird das Coaching-Projekt weiterentwickelt, so dass ein Pool aus ca. 25  Lehrkräften entstanden ist, die sich bereit erklären als Lehrermentoren tätig zu sein. Sie begleiten gezielt Schülerinnen und Schüler, die das Klassenziel nicht bestanden, nur knapp erreicht oder ein Flexibilisierungsjahr gewählt haben und die auch in das Mentorenprogramm aufgenommen werden wollen.  Für diese geht es nicht nur um das Schließen von fachlichen Lücken, sondern in hohem Maße auch um  Durchhaltevermögen und  Motivation. Die Mentoren werden sich regelmäßig mit den Schülern treffen und sie in persönlichen Gesprächen dabei unterstützen, schrittweise die in der Kick-off-Veranstaltung zu Schuljahresbeginn erarbeiteten Teilziele zu erreichen bzw. „am Ball zu bleiben“.  Dort wurde unter Anleitung von Frau Koebke und Frau Thoma (Schulpsychologinnen) sowie Frau Krause (Jugendsozialarbeiterin), Frau Suhl (Beratungslehrerin) und Frau Theis (Verbindungslehrerin) in Workshops erarbeitet , wie die Teilnehmer ihre Stärken schulisch (besser) nutzen können, welche Faktoren schulischen Erfolg bedingen und welche Schritte auf dem Weg zum individuell gesteckten Ziel bewältigt werden müssen.